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europarecht-quality-gate

EU-Rechtsgutachten oder -Schriftsatz auf typische Fehler und Luecken prüfen vor Versand. Art. 267 AEUV EuGH-Judikatur Vorrangprinzip. Prüfraster: Vorlagepflicht uebersehen Direktwirkung verkannt Normhierarchie fehlerhaft Richtlinienkonformität fehlend. Output: Fehlerprotokoll Korrekturempfehlungen. Abgrenzung: Quality Gate für alle Europarechts-Skills.

991estrelas
Atualizado há 4 meses

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/plugin marketplace add Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht

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Europarecht-Qualitätstor

Zweck

Keine finale Freigabe ohne CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Anwendungsbeginn, nationale Umsetzung und Verfahrensweg.

Wann verwenden

  • bei Memos, Behördenbriefen, Schriftsätzen oder Compliance-Projekten mit EU-Bezug
  • wenn deutsche Kategorien die EU-Eigenlogik verdecken könnten
  • wenn Rechtsquelle, Wirkung, Verfahren oder Frist unklar sind

Arbeitsweise

  1. Rechtsquelle fixieren. EU-Rechtsakt, CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Inkrafttreten und Anwendungsbeginn prüfen.
  2. Wirkung bestimmen. Vorrang, unmittelbare Wirkung, richtlinienkonforme Auslegung, Charta, Staatshaftung oder Verfahren trennen.
  3. Deutsche Denkfehler markieren. Nationale Kategorien nur nutzen, wenn sie unionsrechtlich passen.
  4. Verfahrensweg planen. Behörde, nationales Gericht, Vorlageverfahren, Kommission, EuG/EuGH und Fristen ordnen.
  5. Qualitätstor setzen. Quellenstand, nationale Umsetzung, offene Vorlagefrage und nächste Schritte dokumentieren.

Rückfragen, wenn unklar

  • Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
  • Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
  • Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
  • Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?

Ausgabeformat

  • Kurzlage mit Ampel
  • Prüfmatrix mit Fundstelle, Risiko, Vorschlag und Review-Level
  • anwaltlich prüfbarer Entwurf oder Mandantenhinweis
  • offene Annahmen, Quellenstand und nächste Schritte

Typische Fehler vermeiden

  • Vorrang nicht mit Nichtigkeit der nationalen Norm gleichsetzen.
  • Richtlinie, Verordnung, Beschluss und Soft Law nicht vermischen.
  • Charta nicht ohne Durchführung von Unionsrecht anwenden.
  • Keine CELEX- oder EuGH-Fundstelle erfinden.

Ton

Europarecht-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.

Vertiefung: Pruefpunkte und Leitsaetze

  • Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.

Triage Quality Gate

Bevor losgelegt wird, klaere:

  1. Ist jede CELEX-Nummer verifiziert (EUR-Lex oder Curia)?
  2. Ist der Anwendungsbereich GRCh Art. 51 korrekt geprueft?
  3. Sind alle Fristen aufgefuehrt (Klage-, Widerruf-, Einreichungsfristen)?
  4. Werden Denkfehler (Direktwirkung Richtlinie zwischen Privaten) vermieden?

Output-Template: Quality-Gate-Checkliste

QUALITY GATE EU-RECHT
Dokument: [BEZEICHNUNG] — Datum: [DATUM]

[ ] Alle CELEX-Nummern in EUR-Lex/Curia verifiziert
[ ] Keine erfundenen EuGH-Aktenzeichen oder Fundstellen
[ ] Anwendungsbereich GRCh Art. 51 korrekt geprueft
[ ] Fristen vollstaendig und korrekt (Art. 263 AEUV 2 Monate / Sonderfristen)
[ ] Vorrang-Konsequenz korrekt formuliert (nicht "Nichtigkeit" sondern "Nichtanwendung")
[ ] Direktwirkung Richtlinie: nur vertikal wenn Frist abgelaufen
[ ] Keine unzulaessige horizontale Direktwirkung Richtlinie zwischen Privaten
[ ] Quellenstand aktuell (letzte EU-Aenderungen einbezogen)
[ ] Offene Fragen und Unsicherheiten dokumentiert

Ergebnis: [ ] Freigabe [ ] Nacharbeit erforderlich — [Punkt]
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