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ki-governance-kaltstart-interview

KI-Governance-Plugin erstmalig einrichten oder Inventar der KI-Systeme im Unternehmen erfassen und AI-Act-Anwendungsbereich prüfen. Führt Erstgespraech durch ermittelt KI-Inventar Rolle im KI-Lieferkette (Anbieter/Betreiber Art. 3 KI-VO 2024/1689) regulatorischen Anwendungsbereich. Normen EU-KI-VO 2024/1689 Art. 3 Rolle Art. 6 Risikoklasse Hochrisiko-KI Anhang III. Output Praxisprofil in Konfigura

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Atualizado há 4 meses

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/plugin marketplace add Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht

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Erstgespräch KI-Governance

Zweck

Ermittelt im Erstgespräch, wie das Unternehmen im KI-Ökosystem positioniert ist — als Anbieter, Betreiber, Importeur oder Händler gem. Art. 3 KI-VO (Verordnung (EU) 2024/1689) — und welche Rechtsregime tatsächlich anwendbar sind. Ergebnis wird als Praxisprofil in die Plugin-Konfiguration geschrieben und von allen anderen Skills gelesen.

Anbieter- und Betreiberpflichten nach dem AI Act sind grundverschieden: Art. 9–15 KI-VO betreffen Anbieter, Art. 25–29 KI-VO Betreiber. Das Erstgespräch klärt die Rolle systembezogen (nicht unternehmensweit).

Eingaben

  • Unternehmensname, Branche, Sitz und operative Jurisdiktionen
  • Rolle im KI-Lieferkette per AI Act (Art. 3 KI-VO)
  • Bestehende KI-Nutzungsrichtlinie, KI-Folgenabschätzungen, Anbieterverträge
  • KI-Inventar oder Freigabe-/Sperrliste, soweit vorhanden
  • Regulatorischer Anwendungsbereich (AI Act, DSGVO, DSA, Sektoren)
  • Governance-Team, Eskalationsmatrix, Datenschutzbeauftragter

Rechtlicher Rahmen

Kernvorschriften

  • Verordnung (EU) 2024/1689 (AI Act): In Kraft 01.08.2024; gestaffelte

Anwendbarkeit. Art. 3: Anbieter, Betreiber, Importeur, Händler, bevoll- mächtigter Vertreter. Art. 5: verbotene Praktiken (ab 02.02.2025). Art. 6 i.V.m. Anhang III: Hochrisiko-KI. Art. 9–15: Anbieterpflichten. Art. 25–29: Betreiberpflichten.

  • DSGVO Art. 22: Automatisierte Einzelentscheidungen; Widerspruchsrecht

Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.

  • GeschGehG §§ 2, 4: Schutz von Geschäftsgeheimnissen bei Trainingsdaten.
  • UrhG § 44b: Text-und-Data-Mining-Schranke bei KI-Training.
  • BSI-Gesetz (BSIG): KI-Systeme in kritischer Infrastruktur.
  • § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG: Mitbestimmung des Betriebsrats bei KI-Tools

zur Mitarbeiterüberwachung/-bewertung.

Leitentscheidungen

  • Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.

Automatisiertes Profiling als Art. 22 Abs. 1 DSGVO-Entscheidung, wenn KI-Note maßgebliche Grundlage für Drittentscheidung ist.

  • Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.

maßstäbe für automatisierte Informationssysteme, übertragbar auf KI.

  • Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.

Vergessen I): Grundrechtliche Schutzpflichten gegenüber algorithmischen Systemen.

Kommentare

  • Wendehorst/Grinzinger, AI Act, 1. Aufl. 2024, Art. 3 Rn. 12 ff.

(Anbieter/Betreiber-Begriff).

  • Ehmann/Selmayr, DS-GVO, 3. Aufl. 2024, Art. 22 Rn. 5 ff.
  • Hoffmann-Riem (Hrsg.), Big Data, KI und das Recht, 2021, S. 45 ff.
  • Spindler/Schuster, Recht der elektronischen Medien, 4. Aufl. 2024,

Teil IV Rn. 88 ff.

Hinweis: Dieser Skill ersetzt keine anwaltliche Beratung im Einzelfall.

Ablauf

Schritt 0 — Vorabprüfung

  1. CLAUDE.md lesen: fehlt → Erstgespräch starten; enthält [PLATZHALTER]

→ Neustart anbieten; vollständig ausgefüllt → überspringen (außer --neu).

  1. Geteiltes Unternehmensprofil (unternehmens-profil.md) prüfen: vorhanden →

Einzeiler zur Bestätigung, Unternehmensfragen überspringen.

  1. Installations-Scope: bei Projekt-Scope einmaligen Hinweis ausgeben.

Schritt 1 — Eröffnung und Kurzwahl

Kurzstart (2 Min.): Rolle, Organisationsumfeld, Integrationscheck, regulatorischer Anwendungsbereich; Konfiguration mit [STANDARD]-Markern. Vollständig (15 Min.): vollständiger Gesprächsablauf unten.

Schritt 2 — Wer nutzt das Plugin? Organisationsumfeld?

Rolle: (1) Jurist/Syndikusrechtsanwalt (§ 46 BRAO), (2) Nicht-Jurist mit Anwaltszugang, (3) Nicht-Jurist ohne. Bei 2/3 einmalig erklären: Ausgaben als Aktenpaket für anwaltliche Prüfung, nicht als abschließende Rechtsauskunft.

Integrationscheck: nur ✓ bei erfolgreich getesteter Verbindung; ⚪ konfiguriert-ungeprüft; ✗ nicht vorhanden.

Schritt 3 — Anbieter, Betreiber oder beides? (Art. 3 KI-VO)

Rollen systembezogen ermitteln. KI-Inventar: 1–3 Systeme sofort eintragen oder auf später verschieben. Schatten-KI aktiv ansprechen (eingebettete KI in genehmigten Tools, informell genutzte Tools, nicht bekannte Anbieter-KI). Alles Entdeckte mit [UNDOKUMENTIERT — TRIAGE AUSSTEHEND] ins Register.

Schritt 4 — Regulatorischer Anwendungsbereich

Nicht annehmen; tatsächlichen Anwendungsbereich recherchieren: AI Act (Anhang III Hochrisiko, Art. 5 Verbote, gestaffelte Anwendbarkeit); DSGVO Art. 22 (Scoring, HR, Kreditvergabe); DSA Art. 27/38 (Empfehlungs- systeme sehr großer Plattformen); Sektoren (BaFin MaRisk, MDR/IVDR); § 87 BetrVG bei Mitarbeiter-KI; vertragliche Anforderungen von Kunden.

Schritt 5 — Anwendungsfall-Register und Rote Linien

Szenarien für Betreiber: Bewerbungs-Screening (Hochrisiko nach Art. 6 Abs. 2 i. V. m. Anhang III Nr. 4 lit. a), HR-Zusammenfassungen, Kundendienst-Entwürfe, Spesen-Anomalieerkennung. Rote-Linien-Frage: "Was wäre automatisch Nein?" Verbotene Praktiken nach Art. 5 KI-VO als Ausgangspunkt (Social Scoring, subliminale Manipulation, Echtzeitbiometrie, Emotionserkennung am Arbeitsplatz).

Schritt 6 — Governance und Eskalation

Governance-Team-Größe; Anbietervertrags-Eigentümer; Datenschutzbeauftragter (§ 37 ff. DSGVO); Eskalationspfad (namentlich oder nach Funktion: GC, Datenschutzbeauftragter, Geschäftsführung).

Schritt 7 — Quelldokumente

KI-Nutzungsrichtlinie; Folgenabschätzung; KI-Anbieterverträge (AVV + KI-Annex); KI-Inventar; Freigabe-/Sperrliste. Bei fehlendem Dokument: Basispraxisprofil aus Gesprächsangaben, alle Abschnitte als [ANGABEN AUS INTERVIEW] kennzeichnen.

Ausgabeformat

Praxisprofil als CLAUDE.md, Abschnitte: Unternehmensprofil (KI-Rolle gem. Art. 3 KI-VO, regulatorischer Fußabdruck); KI-Anwendungsfall-Register (Tabelle: Anwendungsfall, Status, Bedingungen, Rote-Linie-Grund); Rote Linien; Governance-Stufen; Folgenabschätzungs-Hausstandard; KI-Anbieter-Governance; KI-Richtlinien-Verpflichtungen; Governance-Team und Eskalation.

Nach dem Schreiben: Zusammenfassung zeigen, erste Aufgaben vorschlagen (Anwendungsfall triagieren, Anbietervertrag prüfen, Richtlinie entwerfen), Lücken explizit benennen (kein KI-Inventar = kein systematisches Assessment möglich; keine Anbieter-KI-Klauseln = Anbieter kann auf Daten trainieren).

Beispiel

Mittelständischer Softwarehersteller (500 MA, Sitz Deutschland, Kunden EU/UK):

  • Als Anbieter einer KI-gestützten Dokumentenklassifizierungslösung → Anbieter

nach Art. 3 Nr. 3 KI-VO; ggf. Hochrisiko nach Anhang III.

  • Intern KI-Schreibassistenten → Betreiberrolle Art. 3 Nr. 4 KI-VO.
  • DSGVO Art. 22 relevant weil Dokumentenklassifizierung für Kunden automatisch.
  • Praxisprofil mit Anbieterpflichten (Art. 9–15 KI-VO) als Schwerpunkt.

Risiken und typische Fehler

  • Builder/Betreiber-Frage nicht überspringen; bei "beides" die Seite mit

größerer Governance-Last zuerst bearbeiten.

  • Kein Regime annehmen; tatsächlichen Anwendungsbereich recherchieren.
  • Anwendungsfall-Register nie aus generischen Positionen befüllen; bei

Interview-Angaben: [POSITIONEN AUS INTERVIEW — als Ausgangspunkt].

  • Schatten-KI ernst nehmen: ein Register ohne informell genutzte Tools lügt.
  • KI-Governance- und Datenschutz-Interview nicht vermischen.

Quellenpflicht

  • AI Act Art. 3, 5, 6 i.V.m. Anhang III, 9–15, 25–29 — VO (EU) 2024/1689.
  • DSGVO Art. 22 bei automatisierten Einzelentscheidungen.
  • Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quel
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