Receber por email
← Voltar para o catálogo

mandantenbrief-warnung-paragraph-102-starug-template

Workflow-Skill zu mandantenbrief warnung paragraph 102 starug template. Nutzt Normtext, Nutzerangaben und verifizierte Quellen; Rechtsprechung nur nach Live-Pruefung mit Gericht, Datum und Aktenzeichen.

991estrelas
Atualizado há 4 meses

Ver no GitHub ↗ Licença: NOASSERTION

Como adicionar

/plugin marketplace add Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht

O comando exato pode variar conforme o repositório. Confira o README no GitHub.

Para o autor da skill

Cole no README do seu repo

Mostra que sua skill está catalogada na Skillteca, gera backlink e tráfego rastreável.

[![Skillteca](https://www.skillteca.com.br/api/badge/mandantenbrief-warnung-paragraph-102-starug-template/svg)](https://www.skillteca.com.br/skills/mandantenbrief-warnung-paragraph-102-starug-template)

Skills relacionadas

Ver todas de Automação →

Alerta por categoria

Receba novas skills de Automação toda segunda

1 email curto, só com as skills novas de Automação. 4 minutos de leitura, sem spam, cancela com 1 clique.

Você confirma o email no primeiro envio. Sem spam. Cancela com 1 clique.

Ler descrição completa

Mandantenbrief-Templates — § 102-StaRUG-Warnung in drei Eskalationsstufen

§ 102 StaRUG-Warnschreiben sind kein Formular-Baukasten — sie sind juristisch relevante Dokumente, die im Haftungsfall den Unterschied zwischen Freispruch und Schadensersatz machen. Das folgende Toolkit enthält Volltext-Templates für alle drei Eskalationsstufen sowie begleitende Formulare für die Empfangsbestätigung und die Mandatsniederlegung. Counsel können diese Templates nach Sachverhaltsabstimmung direkt einsetzen.

Rechtsgrundlagen

  • § 102 StaRUG (Hinweis- und Warnpflicht der Berater)
  • § 43 StBerG (Allgemeine Berufspflichten Steuerberater)
  • § 43 WPO (Berufspflichten Wirtschaftsprüfer)
  • § 43a BRAO (Grundpflichten Rechtsanwalt)
  • BGH IX ZR 285/14 vom 26.01.2017 — Steuerberater haftet bei Erstellung des Jahresabschlusses auf unaufgeforderten Hinweis bei Krisensignalen; auch bei Teilauftrag. <https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=26.01.2017&Aktenzeichen=IX+ZR+285/14>
  • BGH IX ZR 56/22 vom 29.06.2023 — Drittschutz der Warnpflicht zugunsten des (faktischen) Geschäftsführers. <https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=29.06.2023&Aktenzeichen=IX+ZR+56/22>
  • §§ 280, 634 BGB (Haftung wegen Beratungspflichtverletzung)

Pflichten

1. Die drei Eskalationsstufen

Stufe 1 — Erste Warnung (präventiv):

  • Auslöser: Erste krisenrelevante Signale erkannt (BWA-Verschlechterung, Zahlungsverzögerungen)
  • Ton: informierend, konstruktiv, handlungsorientiert
  • Frist: mind. 14 Tage Reaktionsfrist
  • Format: Brief + E-Mail mit Lesebestätigung

Stufe 2 — Wiederholung mit Eskalation:

  • Auslöser: Keine oder unzureichende Reaktion auf Stufe 1, Verschlechterung der Lage
  • Ton: eindringlich, explizit auf § 15a InsO-Risiko hinweisend
  • Frist: 7 Tage Reaktionsfrist
  • Format: Einschreiben mit Rückschein + E-Mail

Stufe 3 — Mandatsniederlegung:

  • Auslöser: Keine Reaktion nach Stufe 2, offensichtliche Fahrlässigkeit des Mandanten
  • Ton: klar, formal, ohne Wertung
  • Format: Einschreiben mit Rückschein, sofortige Wirkung oder angemessene Übergabefrist

Vorgehen

Dokumentations-Checkliste für Berater

Für jedes § 102-StaRUG-Warnschreiben:

  • [ ] Datum der Erkenntnis der Krisenzeichen protokolliert
  • [ ] Stufe-1-Schreiben versendet am [Datum], per [E-Mail / Brief / Einschreiben]
  • [ ] Empfangsnachweis erhalten am [Datum]
  • [ ] Reaktion des Mandanten: [Beschreibung] / Keine Reaktion
  • [ ] Ggf. Stufe-2-Schreiben versendet am [Datum]
  • [ ] Ggf. Stufe-3-Schreiben / Mandatsniederlegung am [Datum]
  • [ ] Alle Dokumente archiviert in Mandantenakte

Templates

TEMPLATE 1 — Erste Warnung (Stufe 1)

[Kanzlei-Briefkopf — fiktive Kanzlei]

[Ort], [Datum]

[Firma GmbH]
z.Hd. der Geschäftsführung
[Straße, PLZ Ort]

Per E-Mail (Lesebestätigung erbeten) und per Post

Betreff: Krisenfrühwarnung nach § 102 StaRUG — Handlungsempfehlung

Sehr geehrte [Damen und Herren / Frau / Herr],

im Rahmen unserer Mandatstätigkeit ([Art des Mandats: z.B. laufende
steuerliche Beratung / Jahresabschlussprüfung / gesellschaftsrechtliche
Beratung]) sind uns folgende Umstände bekannt geworden, die auf eine
bestandsgefährdende Entwicklung im Sinne des § 1 StaRUG hindeuten können:

1. FESTGESTELLTE KRISENZEICHEN

   a) [Sachverhalt 1 — konkret beschreiben]:
      Auf Basis der Betriebswirtschaftlichen Auswertung per [Datum]
      haben wir festgestellt, dass [z.B. das kumulierte EBIT im laufenden
      Geschäftsjahr EUR [Betrag] beträgt — ein Rückgang von [x Prozent]
      gegenüber dem Vorjahreszeitraum].

   b) [Sachverhalt 2 — konkret beschreiben]:
      [z.B. Offene Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten in Höhe von
      EUR [Betrag] sind seit mehr als sechzig Tagen überfällig.]

   c) [Ggf. Sachverhalt 3]

2. RECHTLICHE EINORDNUNG

   Wir weisen Sie darauf hin, dass die beschriebenen Umstände möglicherweise
   auf eine drohende Zahlungsunfähigkeit im Sinne des § 18 InsO hindeuten
   können. Sollte eine drohende Zahlungsunfähigkeit vorliegen, bestehen für
   Sie als Geschäftsführer gemäß § 1 StaRUG folgende Pflichten:

   - Fortlaufende Überwachung der wirtschaftlichen Lage
   - Sofortige Ergreifung geeigneter Gegenmaßnahmen
   - Unterrichtung der Gesellschafter über die Lage

   Wir weisen Sie ferner darauf hin, dass bei Eintritt der Zahlungsunfähigkeit
   (§ 17 InsO) oder Überschuldung (§ 19 InsO) eine Insolvenzantragspflicht
   nach § 15a InsO besteht. Diese Pflicht ist innerhalb von drei Wochen nach
   Kenntnis des Insolvenzgrundes zu erfüllen.

3. HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN

   Wir empfehlen dringend:
   a) Unverzügliche Erstellung einer rollierenden Liquiditätsplanung
      für die nächsten vierundzwanzig Monate,
   b) Hinzuziehung eines auf Restrukturierung spezialisierten
      Rechtsberaters,
   c) Information der Gesellschafter und ggf. des Aufsichtsrats
      über die aktuelle Lage,
   d) Prüfung, ob die Voraussetzungen für ein Restrukturierungsverfahren
      nach dem Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen (StaRUG) vorliegen.

4. REAKTION ERBETEN

   Bitte teilen Sie uns bis zum [Datum — ca. 14 Tage] mit, welche
   der vorgenannten Maßnahmen Sie einleiten werden. Bitte bestätigen
   Sie außerdem den Erhalt dieses Schreibens.

   Wir stehen für ein klärendes Gespräch jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

[Name Berater — fiktiv]
[Kanzlei — fiktiv]

Anlage: [Relevante BWA / Offene-Posten-Liste / sonstige Grundlagen]

TEMPLATE 2 — Wiederholung mit Eskalation (Stufe 2)

[Kanzlei-Briefkopf — fiktive Kanzlei]

[Ort], [Datum]

[Firma GmbH]
z.Hd. der Geschäftsführung
[Straße, PLZ Ort]

PER EINSCHREIBEN MIT RÜCKSCHEIN

Betreff: Dringende Krisenwarnung — ZWEITE MAHNUNG nach § 102 StaRUG

Bezug: Unser Schreiben vom [Datum der Stufe-1-Warnung]

Sehr geehrte [Damen und Herren / Frau / Herr],

wir beziehen uns auf unser Schreiben vom [Datum], in dem wir Sie
auf krisenrelevante Entwicklungen hingewiesen haben.

Bis heute haben wir von Ihnen keine Rückmeldung über eingeleitete
Maßnahmen erhalten [oder: Die uns mitgeteilten Maßnahmen erscheinen
angesichts der aktuellen Datenlage nicht ausreichend].

VERSCHLECHTERUNG DER LAGE:
Zwischenzeitlich haben wir folgende weitere Krisenzeichen festgestellt:
[Beschreibung der Verschlechterung seit Stufe-1-Warnung]

AUSDRÜCKLICHER HINWEIS AUF § 15a InsO:
Wir weisen Sie ausdrücklich und unmissverständlich darauf hin:

Sollte zum heutigen Zeitpunkt oder in den nächsten Wochen
Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung eintreten, sind Sie als
Geschäftsführer verpflichtet, innerhalb von DREI WOCHEN beim
zuständigen Insolvenzgericht einen Insolvenzantrag zu stellen
(§ 15a InsO). Die Verletzung dieser Pflicht ist strafbar
(§ 15a Abs. 4 InsO: Freiheitsstrafe bis zu drei Jahre oder Geldstrafe).

LETZTE FRIST:
Wir setzen Ihnen eine letzte Frist bis zum [Datum — 7 Tage].
Bitte teilen Sie uns bis dahin mit:
1. Welche konkreten Maßnahmen Sie eingeleitet haben,
2. Ob Sie bereits einen Restrukturierungsberater / Rechtsanwalt
   hinzugezogen haben,
3. Ob eine aktuelle Liquiditätsplanung (24 Monate) vorliegt.

Sollten wir bis zu diesem Datum keine ausreichende Rückmeldung
erhalten, sehen wir uns gezwungen, das Mandat niederzulegen.

Mit freundlichen Grüßen

[Name Berater — fiktiv]
[Kanzlei — fiktiv]

TEMPLATE 3 — Mandatsniederlegung (Stufe 3)

[Kanzlei-Briefkopf — fiktive Kanzlei]

[Ort], [Datum]

[Firma GmbH]
z.Hd. der Geschäftsführung
[Straße, PLZ Ort]

PER EINSCHREIBEN MIT RÜCKSCHEIN

Betreff: Niederlegung des Mandats

Bezug: Unser Schreiben vom [Datum Stufe 1] und [Datum Stufe 2]

Sehr geehrte [Damen und Herren / Frau / Herr],

wir haben Sie mit Schreiben vom [Datum] und [Datum] wiederholt
auf bestandsgefährdende Entwicklungen hingewiesen und zur
unverzüglichen Ergreifung von Maßnahmen aufgefordert.

Da wir bis zum [Datum] keine ausreichende Rückmeldung erhalten haben
[oder: Da die ergriffenen Maßnahmen aus unserer Sicht nicht geeignet
sind, die Bes
Compartilhar X LinkedIn